
Salzburger Kunstverein
Künstlerhaus
Salzburg, Austria
21.07.–25.09.2011
|
|
Die Gruppenausstellung „Sense
and Sensibility“ widmet sich der Frage der Verbindung
von Literatur und bildender Kunst. Dabei steht jedoch weniger
das Verhältnis von Text und Bild im Zentrum der Ausstellung,
sondern vielmehr Inspirationen und Übergänge zwischen
der Arbeit von bildenden KünstlerInnen und SchriftstellerInnen,
wobei auch die Thematik von Doppelbegabungen behandelt wird.
Die Wechselbeziehungen von bildender Kunst und Literatur
sind vielfältig. Historisch gesehen sind die Bezüge
klar, wenn wir an den Dadaismus, die écriture automatique
des Surrealismus, an die Visuelle Poesie der 1960er Jahre
und die konzeptuelle Kunst denken. Aber wie sieht der zeitgenössische
Umgang bildender KünstlerInnen mit Belletristik aus?
Texte sind mittlerweile fixer Bestandteil von Projekten zeitgenössischer
bildender Kunst. Die Ausstellung hingegen geht der Frage nach,
inwieweit bildende KünstlerInnen nach wie vor von Texten
der Literatur beeinflusst sind, welche Werke sie lesen und
wie sie in ihre künstlerischen Arbeiten einfließen.
Einen besonderen Schwerpunkt setzt die Ausstellung im Bereich
Postkolonialismus – so wird das Reisen, Eroberungen,
die Befreiung von Fremdherrschaft und das Zusammenleben unterschiedlicher
Kulturen in den künstlerischen Arbeiten thematisiert.
Mit Anita di Bianco, Mary Ellen Carroll, Clegg & Guttmann,
Julius Deutschbauer, Ines Doujak, Brendan Fernandes, Michael
Höpfner, Lucas Horvath, Jakob Lena Knebl, Eva Kotátková,
Christine Meisner, Anna Meyer, Stephanie Mold, Katrin Plavcak.
|