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Andreas Willers - git
Frank Paul Schubert - sax
Rudi Fischerlehner - dr, perc (bis 2010)
Willi Kellers - dr, perc (ab 2010)

CDs:
Grid Mesh / st, Farai-records, 2007
Grid Mesh / Coordinates, FMR, 2010

 

Grid Mesh
deutsch / englisch

Andreas Willers, Frank Paul Schubert und Rudi Fischerlehner fanden sich über verschiedene Zusammenarbeiten in der Berliner Szene als Trio zusammen, und feilen seitdem in einem nach vorne hin offenem Entwicklungs-, Experimentier- und Sortierungsverfahren an einem Bandsound, den als „Jazz“ zu bezeichnen nicht mehr ganz zutreffend scheint.

Durch den kreativen und anarchischen Umgang mit ihrem Vokabular erwecken die Musiker nahezu den Eindruck, sich in einem nichtidiomatischen Bereich zu bewegen: Szenen erinnern an Rock oder drum&bass, schweben aber gleichzeitig in einem wiederholungslosen rubato-Zustand, melodische Saxophonlinien werden von Noise-Gitarren bedroht, um in neuartigen Soundcollagen zu verschmelzen.
Ein starker Fokus auf gemeinsamen Kontrapunkt und vernetzte Texturen löst die Unterteilung in Solisten und Begleiter fast vollends ab.

Nicht überraschend diese Vielfalt, könnte man sagen, folgt man den biographischen Wurzeln der drei Musiker durch ein Rhizom von Neuer Musik, drum&bass, Straight Ahead, independent Rock und Noise.

Es entsteht Musik voll Spannung, Tiefe und Witz.

Aktuelle Infos und Konzerttermine: www.gridmesh.de


CD / MP3 /// Photo-Download


Listen:

betetote, brown and out (Grid Mesh, farai, 2007)


Presse
"This is some incredible improv - often eerie, extremely focused and consistently engaging. The magic of improv is that when it works, it evokes images, tells a story and takes you along for a fascinating ride. This is what we have here. The way these players work together is tight and crafty. It sounds as if they have been playing together for a long while, since they anticipate each other so well.
If you need some proof that this is one of the best dates of the year, just check out "The Newt", only six & a half minutes and an outstanding example of improv at its best." Bruce Lee Gallanter, Downtown Music Gallery on "Coordinates"

"Musical quality is often the result of a focused common vision on the musical project by the artists involved. This trio manages to do exactly that to the extreme: even if their universe is unusual and full of adventurous soundscapes, the coherence of the music is phenomenal (...)"
freejazz-stef.blogspot.com on "Coordinates"

"Grid Mesh approximates the sound of live wires dangling from a hole punched through a wall - a constant flow of electricity, at times throwing off sparks and threatening to ignite. (...) occasionally gel into a jazz-like flow or veer off into the ragged velocity of punk rock, but are mostly concerned with creating a collective aggression."
Shaun Brady, Philadelphia Citypaper

"Gleichzeitig kontrolliert und intuitiv, kalkuliert und mit Lösungen, die überraschen und unmittelbar einleuchten.
Willers ist wirklich ein Stupor mundi-Gitarrist."
Bad Alchemy

"... ein starkes, weil kaltschnäuziges Stück Freistilmusik, der man die historischen Quellen noch anhört. Sie wird aber als Amalgam an einen davon fernen Ort positioniert - unbürokratisch, beherzt, geradeaus."
freistil

"When the trio gel and have purpose, the result is impressive."
the wire

"...erfrischen wie Fisherman‘s Friends: sind sie zu stark bist du zu schwach."
MZ, 2007


Bios

Andreas Willers - git
begann als Blues- und Avantgardegitarrist, erste Veröffentlichung 1981 auf dem Label FMP (Hier & Als Auch, Gitarre Solo), studierte E-Gitarre und Komposition in Los Angeles, Hamburg und Banff (Canada),
hat gespielt und/oder aufgenommen mit Paul Bley, Louis Sclavis, Enrico Rava, Bob Stewart, Marvin Smitty Smith, Dave Liebman, Trilok Gurtu, David Murray, Mark Dresser, Bobby Previte, Mark Feldman, Jim Black, Steve Argüelles, Dominique Pifarély, Marc Ducret, Anders Jormin, Tom Rainey, Phil Haynes, Lauren Newton, Rita Marcotulli, Elvira Plenar, Kent Carter, Petras Vysniauskas, Gabriele Hasler, Frank Köllges, Frank Schulte, Matthias Schubert, E.L. Petrowski, Theo Jörgensmann, Uwe Kropinski, Jörg Huke, Volker Schlott, Dieter Manderscheid, Lu Hübsch, Claudio Puntin, Dieter Ilg, Hans Lüdemann, Dirk Raulf u.a., im Duo Ullmann/Willers, den Gruppen Out To Lunch, Minimal Kidds, Jazz Baltica Ensemble u.v.a.,

Tourte Europa, Afrika, den Nahen Osten, Australien und Südostasien für das Goethe Institut,
Festivalauftritte: Vancouver, Berlin, Vienna, Salzburg, Melbourne, Jakarta, Istanbul, Wroclaw, Managua, Münster, Moers, Köln, Leverkusen, Vilshoven, Kiel, Rostock, Bleckede, Viersen, Tourneen und Konzerte durch die USA und Europa.
Stipendien und Preise: Dt.Phono Akademie, SWF-Jazzpreis, Berliner Studioprojekt, Berliner Jazz Stipendium.
website


Frank Paul Schubert - sax
absolvierte ein „klassisches“ Saxophonstudium an der Musikhochschule Aachen bei Hugo Read und setzte sich intensiv mit indischen Improvisationsmodellen und Neuer Musik auseinander. Nach dem Studium war er einige Jahre im Raum Frankfurt/ Main aktiv (Zusammenarbeit u.a. mit Burkard Kunkel, Martin LeJeune, Sebastian Merk, Russ Spiegel, etc).
Er spielte als Mitglied unterschiedlicher Formationen auf diversen Jazzfestivals, u.a. in Moers (’92), Leipzig (’93), Düsseldorf (’95/96), Frankfurt/ Main (Museumsuferfest ’98), Eberswalde (2000), Worms (2000) und Danzig/ Polen (’05).
Lebt seit Oktober 1999 in Berlin.

Im Herbst 2001 erschien die CD „Frank Paul Schubert Quartett: Der Verkauf geht weiter“ (JazzHausMusik/Köln; JHM 114) mit Franz Bauer (vib), Johannes Gunkel (b) und Sebastian Merk (dm), die auf Einladung des Goethe-Instituts auch in Lyon/ Frankreich vorgestellt wurde.
2002 begann die feste Zusammenarbeit mit dem Pianisten und Komponisten Antonis Anissegos (CD: „Phoobsering“ KONNEX/ Berlin kcd 5157, erschienen Juni 2005).
Weitere Projekte (seit 2000) sind: ein Duo mit dem Hamburger Schlagzeuger Björn Lücker, das Trio Fremble des Schlagzeugers Berthold Möller, das Quartett mit dem Kölner Mundharmonikaspieler und Komponisten Matthias Broede, (mit Kalle Kalima, Gitarre, und Oliver Potratz, Bass), und das Duo mit dem Bassethorn-Spieler Burkard Kunkel.


Rudi Fischerlehner - dr, perc
1977 in Oberösterreich geboren, studiert 1991/92 klassisches Schlagwerk in Linz, wendet sich dann aber entschieden der dortigen Jazz- und independent Szene zu und spielt mit verschiedenen Bands.
Übersiedelt 1995 nach Wien, mehrere Veröffentlichungen mit Roh und Blendwerk, Tourneen in Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz, gründet das Jazzquartett Chaos in order und nimmt mit dem Trio Kontext um den Gitarristen/Komponisten Daniel Pabst zwei CDs auf. Konzert-Live-Übertragung aus dem Wiener Radiokulturhaus auf Radio Ö1.
Lebt seit 2002 hauptsächlich in Berlin, gründet Pinx und spielt bei Odd Shot.
2004 Reise nach Mozambique, Zimbabwe und Südafrika.
Gründet 2005 das Label Farai-Records, erste Veröffentlichung ist die Debut CD von Pinx.
New York City von September 05 bis Januar 06.